
Christian Brandenburger ist Dirigent, Komponist, Pianist, Organist und Preisträger zahlreicher Instrumental- und Kompositionswettbewerbe (u.a. Jugend musiziert, Bitburger Klavierwettbewerb, Jugend komponiert).
Als Assistent und Korrepetitor arbeitete er an der Oper Köln (u.a. für eine Produktion mit GMD Andrés Orozco-Estrada), beim WDR-Sinfonieorchester und für die schwedische Erstaufführung von Steve Reichs Oper „The Cave“ mit Aufführungen u.a. an der „Folkoperan“ Stockholm und dem „Stora Teatern“ Göteborg. 2026 assistiert er bei der Jubiläumsaufführung von Henzes „Don Chisciotte“ zum 50-jährigen Bestehen des „Cantiere internazionale d’Arte“ in Montepulciano und besorgt die musikalische Einstudierung für die studentische Opernproduktion „Weiße Rose“ an der HfMT Köln. Im Rahmen seines Studiums dirigiert er regelmäßig die Philharmonie Südwestfalen, außerdem leitete er mehrfach (Ur-)Aufführungen aus der Kompositionsabteilung. Als musikalischer Leiter verantwortete er u.a. einen Jugendorchesteraustausch der Städte Bonn, Potsdam und Opole (PL) und eine Produktion von „Così fan tutte“ des Ensembles „CantEight“. Seit April 2026 ist er musikalischer Assistent am Collegium musicum der RWTH Aachen.
Seine Werke werden regional und in mehreren europäischen Ländern aufgeführt, etwa an der Kinderoper Köln, beim „Frequenz_ Festival“ Kiel oder beim „Cantiere internazionale d’Arte“ und dabei etwa von Susanne Kessel, Prof. Vincent Warnier und dem Beethoven Orchester Bonn gespielt. Sein Beitrag zu „250 piano pieces for Beethoven“ ist bei „Editions Musica Ferrum“ verlegt und auf CD erschienen.
Als Pianist trat er u.a. beim Beethovenfest, im C. Bechstein Centrum Köln oder im Beethoven Piano Club auf, wobei er etwa mit Moritz Eggert und Helmut Zerlett gemeinsam auf der Bühne stand. Hinzu kommen Kammermusikkonzerte, Tätigkeiten als Orchestermusiker (u.a. im Gürzenich-Orchester), Auftritte als Solist mit Orchester sowie die Arbeit mit Chören, dabei als Organist u.a. in der Kölner Philharmonie und im Altenberger Dom.
Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Dirigieren bei Prof. Alexander Rumpf und Komposition bei Prof. Miroslav Srnka, zahlreiche Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung.
Im September 2026 debütiert er beim Philharmonischen Orchester Aachen, nachdem er dort zuvor bereits assistiert und Proben geleitet hatte.
Ehemalige Dirigenten:

Samuel Aguirre (März 2026)
Samuel Agustín Aguirre (Niederlande/Kolumbien) hat zwei Masterabschlüsse in Orchesterdirigieren und Oboe vom Konservatorium Maastricht. Während seines Studiums zwischen 2018 und 2022 war er Dirigent und künstlerischer Leiter des Limburgs Jeugd Symfonie Orkest (LJSO), wo er unter anderem mit Vesko Eschkenazy (Konzertmeister des Royal Concertgebouw Orchestra) und Lei Wang (Konzertmeister der Philharmonie Zuidnederland) zusammenarbeitete.
Im Jahr 2022 dirigierte er ein Debütkonzert mit den internationalen Solistinnen Joyce El-Khoury und Raffaella Lupinacci zusammen mit der Filarmonica dell’Opera Italiana Bruno Bartoletti im Teatro Mario del Monaco in Treviso und nahm am International Opera Conducting Competition der Opéra Royal de Wallonie-Liège teil. Dies führte zu Einladungen als Assistenzdirigent der Opéra Royal de Wallonie-Liège, der Ungarischen Staatsoper sowie des Orchestra della Fondazione Teatro Petruzzelli Bari.
Im Jahr 2023 wurde er als Assistenzdirigent der Produktionen von Il Trittico an der Hamburgischen Staatsoper sowie von La Sonnambula, Il Barbiere di Siviglia und Les Contes d’Hoffmann an der Opéra Royal de Wallonie-Liège eingeladen. Kürzlich dirigierte Samuel das Netherlands Philharmonic Orchestra, die Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia und das Sinfonieorchester Basel.
Das Jahr 2024 markierte sein Debüt an der Opéra Royal de Wallonie – Liège (Belgien) mit der neuen Produktion von Patiente, mon cœur, außerdem sein Debüt mit dem Sinfonieorchester Basel im Konzertsaal des Stadtcasinos Basel (Schweiz) und sein Debüt mit Orchester und Chor des Institut Royal Supérieur de Musique et de Pédagogie in Namur (Belgien) mit einem Puccini-Galakonzert sowie einem Konzert mit Kandidaten des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs.
Im Jahr 2025 hat er die Symphonie Fantastique im Grand Manège Concert Hall in Namur (Belgien) dirigiert und mit dem Chineke! Orchestra in London gearbeitet, mit dem Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle bei den BBC Proms.
Im März 2026 hat Samuel Aguirre erstmals das Philharmonische Orchester Aachen dirigiert.

Harry Vorselen (2025)
Harry Vorselen begann seine musikalische Laufbahn im Alter von acht Jahren bei der Königlichen Harmonie in Thorn. Ab 1987 studierte er Horn bei Prof. Erich Penzel an der Hochschule für Musik in Maastricht. Bereits während seines Studiums war er unter anderem Solohornist beim Schleswig-Holstein Musik Festival und im Europäischen Jugendorchester. In diesen Ensembles arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Bernard Haitink, Claudio Abbado, Carlo Maria Giulini, Mariss Jansons und Waleri Gergijew zusammen.
Von 1992 bis 2002 war Harry Vorselen Solohornist beim Rundfunk-Sinfonieorchester der Niederlande. Zudem trat er als Solist mit dem Niederländischen Bläserensemble sowie dem Königlichen Concertgebouw-Orchester in Amsterdam auf.
Im Jahr 2010 beendete er ein Studium im Fach Dirigieren bei Enrico Delamboye mit seinem Abschlusskonzert an der Rheinischen Philharmonie Koblenz.
2012 übernahm Harry Vorselen die Nachfolge von Pierre Kuijpers als Chefdirigent der Jungen Bläserphilharmonie NRW. Darüber hinaus dirigierte er bereits zahlreiche renommierte Ensembles, darunter die Studentische Bläserphilharmonie Düsseldorf, das Universitätsorchester Amsterdam, die United Harriet Colliery Band Dortmund, die Westfalen Winds und die Bläserphilharmonie Aachen. Seit 2022 ist er zudem Chefdirigent des Aachener Studentenorchesters.
Harry Vorselen hat das Philharmonische Orchester Aachen bei seinem Gründungskonzert im März 2025 dirigiert und bei seinem zweiten Konzert im September 2025.